Rasenmäher Test-Übersicht und Vergleich 2017

 
 
Rasenmäher Test Übersicht und Vergleich 2017
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In der Kategorie Rasenmäher hat der Handel einiges zu bieten. Sie unterscheiden sich in der Art des Antriebs und natürlich gibt es auch zahlreiche Rasenmäher Hersteller. Wer sich einen neuen Rasenmäher zulegen muss oder möchte, hat also die Qual der Wahl. Um die Suche einzugrenzen, ist es nötig, sich im Vorfeld Rasenmäher Tests anzusehen und eventuell auch Kundenrezensionen zu lesen. Selbst zwischen den einzelnen Modellen gibt es gewisse Unterschiede und Besonderheiten, daher ist es nicht einfach, einen Mäher zu finden, der sich an die speziellen Bedürfnisse seines Nutzers anpasst.

Den besten Rasenmäher auswählen

Schon mit den ersten Sonnenstrahlen fängt der Rasen wieder an zu wachsen, soll er gemäht werden, müssen manche Menschen feststellen, dass ihr altes Gefährt den Geist aufgegeben hat. Es ist an der Zeit sich einen Neuen zuzulegen, aber welcher bitte ist der Beste? Der Rasenmäher Test hilft Ihnen dabei, den perfekten Rasenmäher zu finden, der Ihren Anforderungen und Wünschen am besten entspricht. Zu Schäden kann es kommen, wenn der Rasenmäher über die kalten Monate falsch gelagert wurde oder überhaupt nicht richtig untergestellt werden konnte. Natürlich gibt es auch die Rasenmäher, die wegen Altersschwäche einfach nicht mehr genutzt werden können. Wird nun überlegt, ob es sich noch lohnt, den Alten einfach in die Reparatur zu geben, sei gesagt, dass es in den meisten Fällen nicht mehr lohnt. Nun ist es an der Zeit, sich einen neuen Mäher auszusuchen.

 

Hersteller

Typen

Die Produktpalette hat sich in den letzten Jahren rapide vergrößert, sodass die Auswahl nicht leicht fallen wird. Schon welches Modell es sein soll, wirft bei einem Rasenmäher Test Fragen auf. Darum sollte ein Kauf auch nie übers Knie gebrochen werden und an erster Stelle steht erst einmal die Information. Der Klassiker bei den Rasenmähern ist immer noch der, der per Hand geführt wird. Der Nutzer befindet sich dann hinter dem Mäher und zieht oder schiebt ihn über die Rasenfläche. Die Richtung kann dabei schnell geändert werden und somit ist es ein Leichtes den Rasen zu kürzen. Allerdings sollte solch ein Modell nur dann in Erwägung gezogen werden, wenn die zu mähende Fläche nicht allzu groß ist, bis zu einer Fläche von rund 1.000 Quadratmeter kann diese Form eines Mähers sehr gut genutzt werden.

In der Regel wird der Rasenmäher mit Strom betrieben, vereinzelt sind auch Geräte zu finden, die Benzin verbrauchen. Arbeiten tun die Mäher mit Sichelmesser, die sich an der Unterseite des Gerätes befinden und durch schnelle Rotationen den Rasen auf die gewünschte Länge bringen.

 

Benzin Rasenmäher

Benzin Rasenmäher bei der-rasenmaeher-ratgeber.de im Vergleich
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Die Rasenmäher, die mit Benzin angetrieben werden, verfügen über einen leistungsstarken Motor, so können auch größere Flächen gut bearbeitet werden. Im Gegensatz zu den Modellen, die elektrisch arbeiten, hat der Benzin Rasenmäher eine größere und höhere Leistung aufzuweisen. In Betrieb genommen wird das Gerät mit einem Starterseilzug, der mit einer schnellen Bewegung gezogen wird. Früher brauchte der Nutzer allerdings einiges an Geduld, denn nicht immer sprangen die Mäher auf Schlag an. Bei modernen Geräten ist das anders, denn sie verfügen entweder über einen Starterknopf oder einen elektrischen Anlasser. Zudem bieten heutige Geräte mehr Komfort, denn sie sind teilweise mit einem Radantrieb ausgestattet, der vereinfacht das Mähen noch einmal. Für Rasenflächen die Unebenheiten aufweisen oder an einem Hügel liegen, sind diese Geräte besonders zu empfehlen. Die durchschnittliche Geschwindigkeit liegt bei ungefähr 3,5 Km/ h, es gibt auch Mäher, die unterschiedliche Gänge haben, womit die Geschwindigkeit bestimmt werden kann.

Vor- und Nachteile der Benzin Rasenmäher

Wie nicht anders zu erwarten, haben auch Rasenmäher Vor- bzw. Nachteile. Ein Vorteil von einem Benzin Rasenmäher ist, er kann ohne größere Probleme auch einmal durch hohes und feuchtes Gras mähen. Die Rasenmäher sind zudem besonders robust und der Nutzer ist nicht auf einen Stromanschluss angewiesen. Zudem muss er nicht darauf achten, mit dem Mäher nicht über das Kabel zu fahren. Der Nachteil der Mäher ist die Lautstärke, die sich von einem elektrischen Rasenmäher deutlich unterscheidet. Bei manchen Modellen empfiehlt der Hersteller sogar, dass sie nicht ohne einen Gehörschutz betrieben werden sollten.

Benzin Rasenmäher sind auf Grund des Tanks auch schwerer und das wiederum kann sich auch auf die Länge der Arbeit auswirken. Dazu kommt noch der Faktor, dass die Mäher einige Male mehr gewartet werden müssen. Zudem ist immer darauf zu achten, dass sich genügend Benzin in ihnen befindet und auch der öl- Stand sollte des öfteren kontrolliert werden.

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Elektro Rasenmäher

Elektro Rasenmäher bei der-rasenmaeher-ratgeber.de im Vergleich
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In den letzten Jahren sind die strombetriebenen Modelle deutlich mehr geworden, denn mittlerweile sind sie beliebter, als die Rasenmäher, die mit Benzin betrieben werden. Zudem spielt auch der Umgang mit der Umwelt eine große Rolle, dass sich Verbraucher mehr für Elektro Rasenmäher begeistern. Benzin Rasenmäher sind, wie schon erwähnt, um einiges lauter und riechen auch noch schlecht, daher steht der Fokus immer mehr auf strombetriebene Rasenmäher. Allerdings sind sie nicht so leistungsstark und sollten nur bei Flächen von bis zu 500 Quadratmetern eingesetzt werden. Teurere Modelle können aber auch weitaus mehr Fläche schaffen. Gestartet wird der Mäher mittels eines Knopfdrucks und zudem sind sie auch um einiges leichter als ihre Benzin- Kollegen. Das Gewicht liegt im Durchschnitt zwischen 10 und 15 Kilogramm.

Vor- und Nachteile von Elektro-Rasenmähern

Der wohl größte Vorteil liegt in erster Linie in der Lautstärke, sie sind um einiges leiser als Benzin- Rasenmäher. Sie sind umweltfreundlicher und auch bei der Wartung ist nicht allzu viel zu tun. Sie verbrauchen kein Benzin und öl und auch ein Wechsel von einem öl- oder Luftfilter entfällt. Ein Manko ist allerdings die Bewegungsfreiheit, die bei diesen Mähern nicht allzu groß ist, bedingt durch das Kabel, mit dem sie betrieben werden. Es kann durchaus vorkommen, dass es sich zwischen Sträuchern und Bäumen verheddert. Der größte Nachteil ist, dass immer auf das Kabel geachtet werden muss, denn es kann leicht mit den Schneiden durchtrennt werden. Zudem ist die Anschaffung von einer Kabeltrommel nötig, was wiederum mit Zusatzkosten verbunden ist, wenn sich keine im Haushalt befindet.

Wer nicht regelmäßig seinen Rasen kürzt, muss auf den nicht so leistungsstarken Motor Rücksicht nehmen, denn bei zu hohem oder feuchtem Gras, kann es Probleme geben. Im Gegensatz zu einem Benzin- Rasenmäher kann das Elektro- Modell auch von älteren oder schwächeren Menschen betrieben werden, denn er ist lange nicht so schwer.

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Akku Rasenmäher

Viele entscheiden sich heute aber schon für einen Akku Rasenmäher, denn der unterscheidet sich nicht nur in der Lautstärke von den beiden anderen Modellen, sondern er arbeitet ohne Abgasemission und zudem ist die Bewegungsfreiheit um einiges größer. Den Erfolg verdanken die Mäher der neuesten Akku- Technologie, denn die hat sich in den vergangenen Jahren enorm weiter entwickelt. Dank stärkeren Lithium- Ionen Akkus sind die Geräte weitaus leistungsstärker geworden. Die Verbesserung der Ladezeit ist ein weiterer Faktor, dass die Rasenmäher ihren Siegeszug antreten konnten. Sie beträgt in der Regel zwischen ein bis zwei Stunden und für diejenigen, die eine größere Rasenfläche zu mähen haben und Angst haben, der Akku könnte nicht ausreichen, ist der Kauf von einem Zweitakku eine Option.

Akku Rasenmäher bei der-rasenmaeher-ratgeber.de im Vergleich
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Beim Kauf sollte der Verbraucher immer auf die Kapazität achten, die ist nicht nur dafür verantwortlich, wie lange gemäht werden kann, sondern kann durchaus auch die Länge des Rasens, sowie das Mähen bei Feuchtigkeit bestimmen. Herstellerangaben zur Laufzeit von einem Akku sollten immer mit Vorsicht genossen werden, denn stimmen tun sie in den meisten Fällen nicht. Die Akku- Mäher wurden natürlich bei optimalen Bedingungen getestet, die in der Praxis nicht immer gegeben sind.

Vor- und Nachteile der Akku Rasenmäher

Verglichen werden können Akku- Mäher in einem ausführlichen Rasenmäher Test gut mit den Elektro- Rasenmähern. Sie sind ebenso flexibel und auch das Gewicht ist ähnlich. Sie sind zudem umweltbewusst und leicht zu bedienen. Das Gewicht ist allerdings etwas höher, es liegt zwischen 15 und 20 Kilogramm. Allerdings sind die Geräte auch um einiges teurer, als Rasenmäher, die mit einem Kabel betrieben werden. Zudem gibt es auch Hersteller, wo Mäher und Akku getrennt erworben werden müssen. Das ist auch der Grund, dass manche Nutzer sich nicht für einen akkubetriebenen Rasenmäher entscheiden.

Die begrenzte Reichweite ist ein weiterer Nachteil, der vor einem Kauf zu bedenken ist. In der Regel kann mit ihm eine Fläche von rund 300 bis 500 Quadratmetern gemäht werden. Wer sich zwischendurch keine Pause gönnen möchte, muss einen Ersatz Akku dazu erwerben.

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Spindelmäher

Spindelmäher bei der-rasenmaeher-ratgeber.de im Vergleich
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Diejenigen, die nur eine sehr kleine Rasenfläche haben, schrecken vor einem Kauf eines herkömmlichen Rasenmähers zurück. Sie helfen sich mit zum Beispiel, einem Spindel- oder Handmäher weiter. Diese haben den Vorteil, dass sie handbetrieben werden und dadurch bedingt keine Lärmbelästigung einsetzt und es werden auch keine fossilen Ressourcen genutzt. Viele sind der Meinung, dass der Rasen sogar gleichmäßiger mit den Geräten geschnitten werden kann und diese Methode ein Austrocknen des Rasens verhindert. Das Gras kann zudem sehr kurz gehalten werden, daher bieten sich die Geräte besonders in Parkanlagen, auf dem Golfplatz und auf Sportanlagen perfekt an.

So funktioniert ein Spindelmäher

Die Mäh Art der Geräte ist mit den anderen Rasenmähern nicht zu vergleichen. Im Gegensatz zu ihnen arbeitet ein Spindelrasenmäher mit schräg angebrachten Schneidmessern, die sich rotierend auf einer waagerechten Achse bewegen. Parallel dazu wurde ein feststehendes Messer montiert, so wird dafür gesorgt, dass der Rasen nicht nur sauber, sondern auch sehr kurz geschnitten werden kann. Es gibt Geräte, die mit 5 bis 6 Messern ausgestattet sind, teurere können auch gut mehr Schneidmesser aufweisen. Die Schnittbreite beträgt zwischen circa 35 und 76 Zentimeter und wer eine große Fläche mit einem Spindel- Rasenmäher bearbeiten möchte, kann über den Kauf von einem Aufsitztraktor nachdenken, der ebenfalls mit Spindeln ausgestattet ist.

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Rasen Mähroboter

Rasen Mähroboter bei der-rasenmaeher-ratgeber.de im Vergleich
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Für diejenigen, die einen Garten haben, aber die Gartenarbeit scheuen, sind seit wenigen Jahren Helfer da, die das Rasen mähen alleine machen. Die sogenannten Rasenroboter haben seit den 1990er Jahren ihren Einzug in die deutschen Gärten gehalten. Gab es bei den Anfangsmodellen noch einige Kinderkrankheiten, sind diese mittlerweile behoben und dank neuester Technologien funktionieren die Roboter in der Zwischenzeit einwandfrei.

So arbeitet der Rasenroboter

Bei den unterschiedlichen Modellen gleichen sich die Mähsysteme, die sitzen, wie bei einem herkömmlichen Rasenmäher, an der Unterseite von dem Gerät. In der Regel handelt es sich um mehrere freischwingende und sehr scharfe Klingen, die mit einer hohen Geschwindigkeit mähen und den Rasen sauber schneiden. Ist er einmal programmiert, fährt er wie gewollt an mehreren Tagen in der Woche die Rasenfläche ab und das ganz eigenständig. Es werden unabhängig voneinander entweder parallele Bahnen gefahren oder der Mäher wählt einen zufälligen Weg. Der Rasen Mähroboter ist so konzipiert, dass er merkt, wenn sich die Akkuladung verringert und sucht dann selbstständig die Ladestation auf. Die Rasengröße ist bei einigen Geräten auf circa 400 bis 500 Quadratmeter beschränkt, es gibt im Handel aber auch Roboter, die leicht das Doppelte an Strecke schaffen. Das ist vom Preis und der Größe des Gerätes abhängig.

Haben Mähroboter Vorteile?

Die größten Vorteile der Rasenmäher- Roboter, die sich in den vielen Rasenmäher Tests ergeben haben, liegen sicher bei der Lautstärke, die kaum zu vernehmen ist und das er eigenständig arbeitet. Keiner braucht sich um ihn zu kümmern, wenn er erst einmal programmiert wurde. Zur Wartung gehört, dass die Schneide Messer nach einiger Zeit getauscht werden sollten, ansonsten darf er sogar am Wochenende und in der Nacht eingesetzt werden. Zudem sind die Roboter sehr umweltfreundlich, sie arbeiten mit wenig Strom, der nur genutzt wird, wenn der Akku sich auflädt und er arbeitet auch effektiv, denn er hat keinen Auffangkorb. Das bedeutet, dass abgemähtes Gras liegen bleibt und als Nährstoff zurück in den Boden geführt wird.

Ein weiterer Vorteil ist auch, dass Kinder sich an dem Roboter nicht verletzen können, denn dank seiner Sensoren wird jedes Hindernis schnell erkannt und mit seinen Sicherheitsfunktionen kann das Gerät sich daher auch schnell ausschalten oder einen anderen Weg wählen.

Die Nachteile der Roboter

Was Vorteile hat, hat bekanntlich auch Nachteile. Die liegen bei einem Rasenmäher- Roboter bei der Installation, die aufwendig ist. Während andere Rasenmäher nur aus der Verpackung genommen werden müssen, kostet es bei einem Rasenmäher einige Zeit, bis er selbstständig zu mähen anfangen kann. Der Roboter kann nur dann einen bestimmten Weg abfahren, wenn im Vorfeld Begrenzungsdrähte angebracht wurden, schon dass kann lange dauern, je nachdem wie groß der Garten ist. Der Rasenmäher- Roboter kann auch nicht bei jeder Rasenfläche eingesetzt werden, denn ist die Fläche sehr uneben oder hügelig, kann es durchaus zu Schwierigkeiten kommen. Zudem kann er bei zu vielen Hindernissen nicht sauber und effektiv arbeiten.

Leider sind die Preise der Roboter auch nach all den Jahren immer noch sehr hoch. Gibt es ein Einsteigermodell für rund 500 Euro, kosten Geräte mit mehr Funktionen und einer höheren Technologie leicht um die 1.000 Euro. Dabei kommt es auch darauf an, wie lange der Akku halten soll.

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Rasentraktor oder Aufsitzmäher

Rasentraktoren bei der-rasenmaeher-ratgeber.de im Vergleich
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Große Gärten und große Flächen verlangen nach sehr viel Pflege und das gilt besonders bei Rasen. Ein nicht regelmäßig gemähter Rasen sieht nicht nur unschön aus, er kann ein gesamtes Grundstück verschandeln. Nun sperren sich viele, die riesige Rasenflächen besitzen, diese mit einem Hand Rasenmäher abzufahren, was verständlich ist, denn das kann mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Hier kommt, laut den Ergebnissen der zahlreichen Rasenmäher Tests, die Anschaffung eines Rasentraktors oder auch Aufsitzmäher genannt in Frage. Der Rasenmäher schafft spielend sogar mehrere Hektar und auch vor hohen Wiesen schreckt er nicht zurück.

Während andere schweißgebadet mit einem Hand Rasenmäher ihre Flächen abmähen, kann der Besitzer von einem Rasentraktor sitzend seine Rasen auf die gewünschte Länge kürzen. Vor dem Kauf sollten jedoch Erkundigungen eingezogen werden, denn auch bei ihnen können Schnittlänge und Reichweite unterschiedlich ausfallen. Zudem sollte das Gerät über eine Gangschaltung verfügen, so kann die Geschwindigkeit individuell bestimmt werden.

Vorteile von Aufsitzmähern

Ein Aufsitzmäher ist ein ziemlich innovatives Gerät, denn er kann nicht nur einen Rasen auf die gewünschte Länge bringen, manche von ihnen haben auch einige Zusatzfunktionen. Zum Beispiel kann ein Rasentraktor auch vertikutieren, entmoosen und häckseln. Er kann im Winter umfunktioniert werden zu einem Streuwagen, einer Schneefräse und es kann sogar ein Räumschild angebracht werden. So gelingt es einerseits, den Rasen auf Vordermann zu bringen und im Winter kann der lästige Räumdienst zu einer wahren Freude werden. Schnee und Eis werden innerhalb kürzester Zeit beseitigt und das Streuen kann auch gleich mit übernommen werden. Sogar Laub und Schmutz haben keine Chance, denn viele der Geräte können zudem mit einer Kehrbürste ausgestattet werden. Mit einem zusätzlich angebrachten großen Auffangbehälter kann das Gras nach dem Mähen gleich aufgenommen werden.

Nachteile von einem Rasentraktor

Die Anschaffung von einem Aufsitzmäher lohnt sich nur dann, wenn wirklich große Flächen zu mähen sind und der Besitzer zudem ein Eigenheim besitzt, was im Winter einen Räumdienst voraussetzt. Zudem macht der Aufsitzmäher einen großen Krach, sodass Hersteller immer auf einen Gehörschutz hinweisen. Der hohe Abgasausstoß tut ein Weiteres bei den aufzuzählenden Nachteilen und vor allen Dingen sind es die überaus hohen Preise, die von einem Kauf absehen lassen.

Welcher Rasenmäher soll gekauft werden?

Wer einen neuen Rasenmäher anschaffen muss, sollte das Model nach einigen unterschiedlichen Faktoren aussuchen. Es ist aber in der Regel der Fall, dass sich Käufer immer wieder für das Modell entscheiden, das sie auch im Vorfeld schon benutzt haben. Dabei bietet der Handel so viele unterschiedliche Geräte mit viel Komfort an, dass ein Kauf wirklich gut überlegt sein will. Warum sollte auf Dinge verzichtet werden, die die Gartenarbeit erleichtern?

Entscheidend sind in erster Linie die Größe der Rasenfläche und der Zeitfaktor, die eingeplant werden sollten. Handelt es sich um ein Grundstück mit einer Fläche von rund 1.000 Quadratmetern, ist ein Hand- Rasenmäher denkbar. Hier ist abzuwägen, ob es ein Benzin- oder ein Elektro- Mäher sein soll und das kommt wiederum darauf an, welche Strommöglichkeiten es vor Ort gibt. Sind die Flächen größer als die benannten 1.000 Quadratmeter sollte wirklich über einen Aufsitzmäher nachgedacht werden, schon weil die beschriebenen Zusatzfunktionen möglich sind. Dabei ist zu überlegen, ob sich auf der zu mähenden Fläche diverse Bäume, Sträucher oder womöglich auch ein Gartenteich befinden. Ist es ein Grundstück, das nicht nur eben ist, sondern auch noch an einem Hügel liegt, kommt ein Rasenroboter in Betracht. Für kleinere Flächen sind sie geradezu prädestiniert und der Besitzer braucht sich in Punkto Rasen keine Gedanken mehr zu machen.

Auf die Lage der Fläche achten

Die Lage der Rasenfläche spielt eine bedeutende Rolle, wenn ein neuer Rasenmäher ausgesucht werden soll. Die schon erwähnten Bäume und Sträucher sind ein eventuelles Hindernis und auch enge Gänge und viele Beete können zu einem störenden Faktor werden. Steigungen sind ein weiteres übel, das die Auswahl von dem richtigen Mäher schwierig machen kann. Schwere Modelle können diese nicht bewältigen und darum sollte es ein leichter Mäher sein, der zudem mit einem Radantrieb ausgestattet sein sollte. Mit einem Rasen Traktor hat der Nutzer bei einem Grundstück mit Hanglage kaum eine Chance, die Gefahr des Kippens ist zu groß. Nicht alltäglich, aber gut für solche Grundstücke geeignet sind Rasentrimmer mit Mähaufsatz oder ein Luftkissenmäher.

Nachbarn oder Einzelgrundstück

Gute Nachbarschaft zu pflegen ist nicht einfach, gibt es schon Schwierigkeiten, sollte ein Rasenmäher nicht dazu führen, dass die Situation noch schwieriger wird. Wer also Nachbarn hat, die sich schnell aufregen, sollte nicht nur auf die vorgeschriebenen Ruhezeiten achten, sondern auch einen Rasenmäher auswählen, der leise arbeitet. Hier kann ein Akku- Rasenmäher oder eben ein Mähroboter weiterhelfen, die machen kaum Krach und dann klappt es auch weiterhin mit der guten Nachbarschaft, schließlich möchte keiner von ständigem Rasenmäherlärm gestört werden. Ein Benzin- Rasenmäher sollte es aus dem bestimmten Grund nicht sein, denn der macht nicht nur einen Höllenlärm, sondern stört auch noch mit dem Gestank von Abgasen.

Auch auf den Rasen kommt es an

Der Rasenmäher Kauf kann wirklich anstrengend werden, denn nicht nur die schon beschriebenen Kriterien sollten in den Kauf mit einfließen, auch der Rasen selber kann einen Ausschlag geben. Hier kommt es darauf an, ob der Rasen gesund ist oder ein starker Moosbefall existiert. Wer sich die Arbeit macht und seinen Rasen jedes Jahr vertikutiert, wird schnell merken, dass er danach nicht nur ausgedünnt ist, sondern auch empfindlicher reagiert. Dieser Rasen kann dann nicht so bearbeitet werden, wie ein schöner, kräftiger dunkelgrüner Rasen mit starken Pflanzen. Der Handel bietet für empfindliche Rasenflächen auch Rasenmäher an, die mit einer Mulch Funktion ausgestattet sind. Die kürzen nicht nur, sondern düngen auch gleichzeitig die Rasenfläche.

Die eigene Verfassung mit bedenken

Als letzter Punkt darf nicht vergessen werden, wie es um die körperliche Verfassung desjenigen steht, der den Rasen mähen muss. Benzin Rasenmäher sind nicht nur wegen der Abgase und den Wartungsarbeiten nicht zu empfehlen, sie sind auch besonders schwer. Ein solches Gerät kann leicht zwischen 30 und 40 Kilogramm auf die Waage bringen. Ist der Nutzer eher klein und schmächtig, würde das Rasen mähen schnell zu einer Qual werden. Der Rasenmäher sollte auch nicht nur an die Körperstatur angepasst werden, sondern auch an irgendwelche Zipperlein, die vorhanden sind. Bei eher kleinen und schwachen Menschen wird in vielen Fällen ein Hand- Rasenmäher empfohlen, der einen Ergo Holm und gummierte Griffe hat. Diejenigen, die ihren neuen Rasenmäher im Baumarkt kaufen und ihn vor Ort ausprobieren können, müssen nicht nur das Eigengewicht des Rasenmähers berechnen, sondern auch, dass er mit einem gefüllten Auffangkorb um einiges schwerer wird. Hier ist ein Mäher anzuraten, der mit einem Eigenantrieb ausgestattet ist.

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Rasenmäher Testberichte

Ein neuer Rasenmäher setzt voraus, dass sich im Vorfeld erkundigt wurde. Hierzu gibt es diverse Testberichte, die im Internet veröffentlicht wurden und gelesen werden können. Vor allem wenn es um technische Details geht, ist dieser Schritt unerlässlich. Zudem werden nicht nur die Rasenmäher selber, sondern auch deren Hersteller genauestens unter die Lupe genommen. Darüber hinaus ist das Angebot nicht nur größer, sondern auch vielfältiger und manche praktischen Tipps können auch entdeckt werden. Ebenso gibt es Hinweise für die genaue Bedienung und auf die Qualität der einzelnen Geräte.

Rasenmäher ist eben nicht gleich Rasenmäher und darum sollte sich ein potenzieller Käufer auch richtig erkundigen, bevor das falsche Modell gekauft wird. Thema sind sowohl Umwelt- Verträglichkeit und Effektivität und auch die Sicherheit darf auf keinen Fall zu kurz kommen. Eine Checkliste im Vorfeld aufzustellen ist immer hilfreich. Hierbei können die nachfolgenden einzelnen Stichpunkte helfen, den Kauf zu vereinfachen.

Diese Kriterien sollten bedacht werden:

  • ✓ Begebenheit des Bodens
  • ✓ Größe der Rasenfläche
  • ✓ die Lage
  • ✓ Antriebsart ( Benzin, Elektro-, Akku)
  • ✓ das Mähwerk
  • ✓ Schnitthöhenverstellung
  • ✓ Schnittbreite
  • ✓ Radantrieb
  • ✓ mit oder ohne Auffangkorb
  • ✓ Ergonomie
  • ✓ Gewicht
  • ✓ Leistung
  • ✓ Lautstärke
  • ✓ Qualität
  • ✓ Preis

Werden diese Punkte vor einem Kauf bedacht, kann die Suche auf ein Minimum reduziert werden. Etliche Seiten im Internet geben die meist gekauften und besten Geräte von Rasenmähern bekannt und hier kann auch gleich gelesen werden, welche Vor- und Nachteile die Geräte haben. Die Kundenzufriedenheit ist ein weiterer Punkt, der nicht außer Acht gelassen werden sollte, denn die Erfahrungen die andere mit dem Mäher gemacht haben, können einen Kauf unter Umständen beeinträchtigen oder hervorheben.

Das Budget, das zur Verfügung steht, spielt eine nicht ganz unerhebliche Rolle, wenn ein neues Gerät angeschafft werden soll und trotzdem sollten auch andere Kriterien einfließen. Es ist genauso klar, dass eine Fläche von 1.000 Quadratmetern nicht unbedingt mit einem Hand- Rasenmäher zu bewältigen ist. Diejenigen, die ein eher kleines Budget zur Verfügung haben, sollten über den Kauf von einem gebrauchten Gerät nachdenken, auch diese können durchaus noch über mehrere Jahre ihren Dienst tun. Trotz allem steht an erster Stelle immer ein Test Bericht, der den Kauf nachhaltig beeinflussen kann und sollte. Hier gibt es einen guten überblick über Modelle, wo sich der Kauf lohnt, zudem werden Preise, Eigenschaften, sowie auch Vor- und Nachteile aufgeführt. So kann mit wenig Aufwand und in einer kurzen Zeit der richtige Rasenmäher Typ gefunden werden.